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Der Verein für Heimatgeschichte wurde im Jahr 1980 gegründet.  Er hat zur Zeit über 600 Mitglieder, was deutlich zeigt, welche Wertschätzung dieser Verein in der Bevölkerung genießt.  Dank eines vielseitigen und umfangreichen Jahresprogramms ist er zu einem festen Bestandteil des örtlichen Kulturlebens geworden. Als 1983 in der Hauptstraße die römische Säulenvilla entdeckt wurde, hat sich der Verein dafür stark gemacht, dieses bedeutende Kulturdenkmal sichtbar zu erhalten. Das "Museum Römervilla", das in eigener Verantwortung vom Verein für Heimatgeschichte überbaut und finanziert wurde, ist heute mit Ausstellungen und Konzerten zu einem kulturellen Mittelpunkt der Gemeinde geworden. Ein weiterer Schwerpunkt unserer Vereinsarbeit ist der Bestandsschutz. Immer wieder konnten wir maßgeblich auf die Erhaltung des Ortsbildes einwirken.

Aktuell:

Jüdische Lebensschicksale im Dreiländereck

Vortrag von Axel Huettner


Montag, 28. Januar 2019, 19.30 Uhr

Evangelisches Gemeindehaus Grenzach

Vorläufiges Jahresprogramm für 2019:

Die Termine, die für dieses Jahr schon feststehen, finden Sie hier!

Der Vortrag von Axel Huettner am Montag, den 28.01.2019, 19.30 Uhr im evangelischen Gemeindehaus/Grenzach erinnert an die Schicksalswege jüdischer Familien aus Kirchen (Efringen-Kirchen), Lörrach und Grenzach in der Zeit des Nationalsozialismus.


Die Veranstaltung des Vereins für Heimatgeschichte liegt in zeitlich unmittelbarer Nähe zum Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus am 27. Januar. Er ist als Jahrestag bezogen auf den 27. Januar 1945, den Tag der Befreiung des Vernichtungslagers Auschwitz-Birkenau durch die Rote Armee.

Neben den aus Archiven recherchierten, auf der Befragung von Zeitzeugen basierenden Berichten über die Lebensschicksale der vier dargestellten Familien, gibt der Referent Einblick in die Geschichte der Obermarkgräfler Judengemeinden und deren kulturellen und religiösen Traditionen.


Zudem ruft die Erinnerung und das Gedenken an die Verfolgten und Ermordeten auf, aufmerksam aktuelle Tendenzen von Antisemitismus und Fremdenfeindlichkeit wahrzunehmen und diesen entgegenzutreten.

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Lörrach am 22.10.1940. Die jüdischen Familien aus Lörrach und Umgebung werden nach Gurs deportiert. Neben dem Polizisten von links: Salomon Bloch,

Josephine Bloch, Karl Bloch und Pauline Bloch aus Grenzach. (Foto aus dem Stadtarchiv Lörrach)

Das neuste Jahresheft, mit 180 reich bebilderten Seiten eher ein Jahrbuch, erhalten die Mitglieder des Vereins für Heimatgeschichte wie immer für ihren jährlichen Beitrag von nur 11 Euro kostenlos auf dem Weihnachtsmarkt.

Alle, die ihr Exemplar noch nicht abgeholt haben, können dies ab sofort noch in der Gemeindebücherei zu den üblichen Öffnungszeiten erledigen.


Per Post wird lediglich den auswärtigen Mitgliedern das Buch zugeschickt. Es lohnt sich sehr, diese neue Veröffentlichung des Vereins zu lesen, so jedenfalls die Meinung all derer, die sich schon damit beschäftigt haben. Bietet das Jahrbuch doch ein Fülle von Beiträgen zu allen Epochen, von der Römerzeit, über das Mittelalter, das

19. Jahrhundert bis zum 1. Weltkrieg.


Selbstverständlich kann man das Jahrbuch auf käuflich erwerben, sowohl im Fotostudio Alwin Bengel als auch in der Buchhandlung Merkel.

Jahresheft 2018/19

Jahresheft_Umschlag_2018