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Grenzach für Neubürger

Dienstag, 15. September


Es ist gute Tradition, dass der Verein für Heimatgeschichte im Wechsel Geschichtsinteressierte in Wyhlen und in Grenzach zu einer Ortsführung einlädt. In diesem Jahr ist wieder einmal Grenzach an der Reihe. Vor allem für Neubürger sind solche Veranstaltungen von Interesse. Am Dienstag, den 15. September wird Helmut Bauckner das Dorf Grenzach vorstellen.

Veranstaltungs- und Pressearchiv

   

Dieses Archiv befindet sich im Aufbau, Infos zu älteren Veranstaltungen werden nach und nach ergänzt!

Veranstaltungen 2015  –  2014

Brot und Spiele in der Römervilla


Mittwoch, 25. Februar, 18.30 Uhr

Römervilla Grenzach


Eine Premiere besonderer Art gab es in der Römervilla:

Der Familienzirkus Lamberti gastierte dort mit einem kleinen Ausschnitt aus seinem Zirkusprogramm.


Zeitungsartikel Badische Zeitung

(Bilder zum Vergrößern bitte anklicken!)

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Beide Künstler haben bei zahlreichen Konzerten im In- und Ausland ihr Publikum zunächst neugierig gemacht und dann begeistert. Denn eine solche Klangkombination hat man selten, ja vielleicht noch nie gehört. Das Saxophon, 1840 von dem belgischen Instrumentenbauer Adolphe Sax erfunden, brauchte lange, bis es seinen Weg in die moderne klassische Musik gefunden hat – im Gegensatz zur Militärmusik und dem Jazz, wo das Saxophon in allen Stimmlagen seinen festen Platz hat. Da das klassische Repertoire fehlt, lieben es die Saxophonisten, Werke aus der Zeit, als es noch kein Saxophon gab, für ihr Instrument zu arrangieren. Und in Kombination mit dem Cello entstehen z. B. bei Werken von Bach ungehörte Klangerlebnisse.


Neben solchen Stücken stehen im Grenzacher Konzert auch moderne für diese Instrumenten-

kombination geschriebene Werke. Die Saxophonistin Christine Rall bürgt für eine authentische Wiedergabe, ist sie doch Mitglied des renommierten Raschèr-Quartetts. Und Juris Teichmanis kennt das Grenzacher Publikum von dem wunderbaren Kammermusikabend vor einem Jahr im Haus der Begegnung.

Ein Klangerlebnis der besonderen Art erwartete die Musikfreunde im Haus der Begegnung in Grenzach. Der Verein für Heimatgeschichte und die Volkshochschule haben Cellist Juris Teichmanis und die Saxophonistin Christine Rall mit ihrem Programm eingeladen, das sich von Johann Sebastian Bach bis in die Moderne spannt.

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Violoncello trifft Saxophon


Ein Konzert mit

Christine Rall, Saxophon und

Juris Teichmanis, Violoncello


Sonntag, 8. März, 17 Uhr

Haus der Begegnung, Grenzach

Saxophonkonzert mit CLAIR-OBSCUR aus Berlin

Samstag, 25. April, 19 Uhr

Ev. Kirche Grenzach


Es ist sicher keine Selbstverständlichkeit, dass Musikerinnen und Musiker aus Berlin, die regelmäßig zu Gast bei den Berliner Philharmonikern sind, in Grenzach-Wyhlen ein Konzert geben. Der Verein für Heimatgeschichte freut sich deshalb ganz besonders, dass es gelungen ist, die Künstler nach Grenzach-Wyhlen zu locken. Möglich wird es dadurch, dass sie derzeit auf Konzerttournee in Süddeutschland sind und eben auch einen Abstecher zu uns machen.

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Das Saxophon, dessen Namen auf seinen Erfinder Adolph Sax, einen belgischen Instrumentenbauer, zurückgeht, der dieses Instrument 1840 entwickelt hat in Absicht, ein Blasinstrument zu schaffen, das eine klangliche Brücke zwischen Holz- und Blechbläsern herstellt, war lange Zeit vor allem ein Instrument des Jazz und der Unterhaltungsmusik.

Es ist ein Verdienst von Sigurd Raschèr, dieses Instrument in Quartettbesetzung, in allen

vier Stimmlagen zu präsentieren. In dieser Tradition hat sich das Quartett CLAIR-OBSCUR zusammengefunden und begeistert mit seiner Musik weltweit. Auf dem Programm des Grenzacher Konzertes stehen u.a. eine Bearbeitung des Italienischen Konzerts von J. S. Bach, aber auch Werke von Kurt Weill aus der Dreigroschenoper und natürlich Kompositionen von Astor Piazzolla. Der Veranstalter ist sich ganz sicher, dass das Publikum begeistert sein wird.


Im Anschluss an das Konzert lädt der Verein für Heimatgeschichte zu einem Umtrunk ins Römermuseum ein. Der empfohlene Vorverkauf beginnt am Freitag, den 17. April in der Buchhandlung Merkel in Grenzach.

Muttertagskonzert "Der Weg zur Romantik"

mit dem Ardinghello Ensemble

Sonntag, 10. Mai, 19.30 Uhr

Ev. Kirche Grenzach


Das Ardinghello Ensemble, bestehend aus

Karl Kaiser – Flöte, Annette Rehberger - Violine, Sebastian Wohlfarth - Viola und Gesine Queyras - Violoncello, zeigt in seinem Konzert am 10. Mai in der Evangelischen Kirche von Grenzach mit Werken von Mozart, Beethoven und Ferdinand Ries den Weg von der Klarheit der Klassik zu den tiefgründigen Gefühlen der Romantik.

Mozarts Quartett G-Dur, ursprünglich für Oboe und Streichtrio geschrieben, erklingt in einer romantischen Bearbeitung von 1802 für Flöte und Streicher und wird dem großen und aufrührerischen Streichtrio Opus 3 von Ludwig van Beethoven gegenübergestellt.

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Den Schluss bildet das beinahe symphonische Quartett e-Moll für Flöte und Streichtrio von Ferdinand Ries, dem einzigen Schüler Beethovens, das den Geist der romantischen Musik in vollen Zügen atmet.


Das Ardinghello Ensemble aus Freiburg ist spezialisiert auf Kammermusik der Klassik und der Romantik. Die CDs dieses Ensembles werden von der Kritik hoch gelobt.

Der Verein für Heimatgeschichte lädt ganz herzlich zu diesem Muttertagskonzert und zum sich anschließenden Umtrunk in der Römervilla ein. Bereits im vergangenen Jahr haben die vier Musiker ihr Publikum in der voll besetzten Grenzacher Kirche begeistert. Das Konzert beginnt um 19.30 Uhr. Ab Montag, 4. Mai findet in der Buchhandlung Merkel der Vorverkauf statt.

Die Abendkasse öffnet um 19 Uhr. Der Veranstalter hofft sehr auf eine volle Kirche, damit man auch in Zukunft solche Konzerte anbieten kann.

Jazz in der Römervilla: Zwei außer Rand und Band

Samstag, 16. Mai, 20 Uhr

Römervilla Grenzach


Bereits vor vier Jahren haben die beiden jungen Jazzgitarristen Lukas Roos und Jens Mackenthun

das Römervillapublikum und die Presse mit ihrem

Konzert restlos begeistert und machten ihrem Namen

„ZWEI AUSSER RAND UND BAND“ alle Ehre.

Das ursprünglich für den 17. Mai vorgesehene Konzert wurde aus terminlichen Gründen auf Samstag,

den 16. Mai um 20 Uhr verschoben.

Kennen Sie Lörrach?

Montag, 11. Mai, 17.30 Uhr

Beginn am Rathaus Lörrach


Sicherlich nicht so gut, wie wir unsere Kreishauptstadt kennen sollten. Deshalb lädt der Verein für Heimatgeschichte am Montag, den 11. Mai zu einer Stadtführung ein mit Alfred Drändle, einem hervorragenden Kenner von Lörrach. Drändle, der jahrzehntelang an der Realschule unseres Schulzentrums erfolgreich unterrichtet hat, ist Lörracher und beschäftigte sich intensiv mit der Geschichte der Stadt. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer bilden Fahrgemeinschaften und fahren um 17 Uhr vom Parkplatz am Grenzacher Bahnhof und um 17.05 vom Rathaus Wyhlen los. Die Führung beginnt um 17.30 Uhr am Lörracher Rathaus. Selbstverständlich sind auch zu dieser Veranstaltung nicht nur Mitglieder eingeladen. Jedermann ist herzlich willkommen.

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Fotokunst in der Römervilla

Vernissage: Sonntag, 3. Mai, 11.15 Uhr

Dauer der Ausstellung: 3. bis 25. Mai 2015

Römervilla Grenzach


Am kommenden Sonntag, den 3. Mai lädt der Verein für Heimatgeschichte um 11.15 Uhr zu einer Vernissage ins Regionalmuseum Römervilla ein. Ausgestellt werden interessante Werke des  Rheinfelder Fotografen Gunter Anders, der sich seit vielen Jahren auch damit beschäftigt, wie man aus einem Foto durch Verfremdungen am Computer Neuschöpfungen kreieren kann. Der Betrachter wird erstaunliche Entdeckungen machen. Die Vernissage wird von drei Gitarristen umrahmt, die sich vorrangig südamerikanischer Musik widmen werden, geht doch der Erlös der Ausstellung an ein privates Kinderhilfswerk in Bolivien. Die Ausstellung ist jeweils sonn- und feiertags von 15 bis 18 Uhr geöffnet und dauert bis zum 25. Mai.

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Imkern heute und bei den Römern

Montag, 8. Juni


Vielen dürfte nicht bekannt sein, dass es in Grenzach-Wyhlen eine Gruppe von Hobby-Imkern gibt, die sich mit großer Leidenschaft diesem interessanten Thema widmen. Bereits in der Antike spielten die Biene und der Honig, der als Gotterspeise galt, eine große Rolle, wie die Abbildung einer Biene auf den Münzen der Stadt Ephesus belegt.


Der Verein für Heimatgeschichte nach Wyhlen zu Christian Warmers ein, der gemeinsam mit Mitgliedern des

Imkervereins Grenzach-Wyhlen direkt am Bienenstand die Biologie der Honigbiene und ihre Bedeutung für die Ernährung der Menschheit erläutern wird.

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Honigbiene auf einer Münze

von Ephesus

Ein Bienenvolk wird geöffnet, um Bienen, Brut, Pollen und Honig zeigen zu können. Außerdem werden verschiedene Bienenbehausungen vorgestellt, um eine Idee von der Geschichte der Imkerei zu erhalten. Abgerundet wird das Programm durch eine Honigverkostung mit verschiedenen hiesigen Honigsorten.

Kunst in St. Georg

Montag, 15. Juni

Katholische Kirche St. Georg, Wyhlen


Am Montag, den 15. Juni lädt um 19 Uhr der Verein für Heimatgeschichte zu einer Führung durch die Pfarrkirche St. Georg in Wyhlen ein.


Helmut Bauckner hat sie unter die Überschrift „Kunst in St. Georg“ gestellt, was manchen wundern mag, da diese neogotische Kirche nicht gerade als Ort der Kirchenkunst bekannt ist. Aber beschäftigt man sich intensiver mit diesem Sakralbau, entdeckt man Erstaunliches, Kunst von der Romanik bis zur Moderne. Es verspricht also ein interessanter Abend zu werden.

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Der Dreikönigs-Altar in St. Georg

Dinkelbergtour mit dem E-Bike

Freitag, 26. Juni, 17 Uhr

Treffpunkt: Römervilla Grenzach


Zu einer Exkursion über den Dinkelberg mit dem Pedelec (E-Bike) lädt der Verein für Heimatgeschichte am Freitag, den 26. Juni ein.

Treffpunkt ist um 17 Uhr bei der Römervilla, von wo die Teilnehmer mit ihren eigenen E-Bikes starten.


Die Route führt über Herten, Degerfelden, Eichsel,  Ottwangen, Brombach, Riehen und zurück nach Grenzach. Die Strecke ist etwa 40 Kilometer lang und beinhaltet zwei Steigungen, hinauf nach Eichsel und von Ottwangen zur Kreuzeiche. Wie es sich gehört für einen Geschichtsverein, wird man historische Orte anfahren, die Kapelle „Maria im Schnee“ in Herten, die interessante Kirche von Eichsel, den Mägdebrunnen und den römischen Gutshof von Brombach.


Die Rückfahrt von Brombach führt auf dem wunderschönen Radweg der Wiese entlang zurück zur Römervilla. Zum Abschluss gibt es dann noch eine Erfrischung im Museum. Die reine Fahrzeit beträgt etwa zweieinhalb Stunden. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Der Verein für Heimatgeschichte würde sich freuen, wenn sich viele E-Bike-Fahrerinnen und -Fahrer einfinden würden.


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Konzert mit dem Klaviertrio Lorenzen

Mittwoch, 4. November

Haus der Begegnung


Der Verein für Heimatgeschichte und die Volkshochschule freuen sich, dass nach vielen Jahren wieder einmal der großartige Pianist Wolfram Lorenzen zu Gast im Haus der Begegnung sein wird. Vor über 40 Jahren hat der damals junge Künstler den von der Sparkasse Markgräflerland gesponserten Steinway-Flügel in diesem schönen Konzertsaal eingeweiht. Und oft hat der seitdem sein Publikum mit seinem Spiel begeistert. Beim diesjährigen Konzert stehen schönste Werke von Vivaldi, Beethocen Brahms und Camille Saint-Saens auf dem Programm. Der in Grenzach wohnende junge Cellist Cyprian Kohut – er hat vor kurzem mit den Solosuiten von J. S. Bach das Publikum in der Himmelspforte begeistert – wird das Cellos und die in Schopfheim lebende russische Geigerin Yvetta Viatet wird die Geige spielen. Als sie vor einigen Jahren gemeinsam mit Lorenzen ebenfalls in Haus der Begegnung ein Konzert gab, war der Kommentar des Publikums: „So etwas Schönes haben wir schon lange nicht mehr gehört“.

Buchvorstellung:

"Grenzach 1913-1963 ... gesehen durch das Objektiv von Walther Oertlin

Dienstag, 24. November

Ev. Gemeindehaus Grenzach

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Iberi-Quartett, Tiflis

Dienstag, 14. Juli

Himmelspforte Wyhlen


Der Verein für Heimatgeschichte freut sich, dass er auch in diesem Jahr zu einem Konzert mit dem Iberi-Quartett aus Tiflis in Georgien einladen kann.


Bereits 2014 haben die vier Musiker von der Musikhochschule in Tiflis in der evangelischen Kirche von Grenzach ihr Publikum begeistert. Vermittelt wurde das Konzert durch das georgische Kulturministerium, das mit dieser Tournee die georgische Musikkultur bekannt machen möchte. So steht an diesem Abend auch ein ganz besonderes Werk im Mittelpunkt, ja sogar eine Uraufführung: Der Komponist Zurab Nadareishvili hat auf der Basis seiner Oper „Die Geschichte vom Floh und der Ameise“ ein Streichquartett geschaffen, das von einem Sprecher kommentiert wird, handelt es sich doch um ein altes georgisches Märchen.


Als zweites Werk präsentieren die vier hochkarätigen Künstler das hinreißende romantische zweite Streichquartett des russischen Komponisten Alexander Borodin. Der Eintritt ist frei, aber man erhofft sich eine angemessen

Carantius gets the Blues

Sonntag, 19. Juli

Römervilla


Nicht schlecht staunen würde der Erbauer der

Römervilla in Grenzach, Carantius, könnte er

miterleben, was der Verein für Heimatgeschichte

unter Federführung ihres „Kulturmanagers“

Helmut Bauckner in dem bedeutenden historischen

Gemäuer zu Gehör bringt. So werden am 19.07. elektrisch

verstärkte Blues- und Jazztöne erschallen – und nicht etwa eine römische „boccia“, wie der Vorfahre unserer heutigen Posaune zu Carantius' Zeiten hieß. Vhs-Leiter Henning Kurz, ehemals Lehrer am Gymnasium, hat die Rollen getauscht.

Er ist vom Lehrer zum Schüler geworden und tritt mit Lukas Roos, seinem ehemaligen Schüler am Gymi auf, der nun sein Gitarrenlehrer geworden ist. Unterstützt werden die beiden von dem Basler Blues-Harp-Spieler Beat Riggenbach, einer festen Größe der Schweizer Jazz-Szene.


Kohut spielt Bach

Sonntag, 23. August

Kapelle Himmelspforte


Auch in der Ferienzeit vergisst der Verein für Heimatgeschichte seine Mitglieder und Freunde nicht und lädt deshalb zu verschiedenen Veranstaltungen ein.

Am Sonntag, den 23. August wird der in Grenzach-Wyhlen wohnhafte polnische Cellist Cyprian Kohut die ersten drei der sechs Suiten für Cello solo von Johann Sebastian Bach spielen. Dieser Zyklus stellt für jeden Cellisten eine große Herausforderung dar, denn höchste Virtuosität wird dem Interpreten abverlangt. Die Kapelle der Himmelspforte ist dafür der richtige Ort, stammt doch die Ausstattung dieses Kleinods aus der Zeit, da die Suiten entstanden sind.

Im Rahmen des Konzerts wird Helmut Bauckner einige Erläuterungen zur Kapelle geben.

Thomas Dix – Sichtweisen

ausgewählte Fotografien

13. September bis 11. Oktober

Römervilla


Unter dem Motto „Mit dem Dritten sieht man besser“ zeigt der bekannte Foto-Designer Thomas Dix seine Sichtweise der Dinge – sei es nun eine kleine Erdbeere, ein großes Gebäude oder eine weite Landschaft. „Das Dritte“ ist als Synonym für das fotografische Sehen und die Kamera als „drittes Auge“ des Fotografen zu verstehen. Neben den einzelnen Jahreszeiten zeigt die Ausstellung ein Kaleidoskop der unterschiedlichen Tageszeiten; das Spektrum reicht von der zarten Morgendämmerung bis hin zur silbrig fahlen Vollmondnacht.


Panoramen aus teilweise über hundert, am Computer zusammengesetzten Einzelaufnahmen lassen den Blick über außergewöhnliche Landschafts-Aufnahmen schweifen. Sogenannte Aufblicke sind ein Beleg dafür, dass der Blick auf die Welt aus der Froschperspektive durchaus reizvoll sein kann, ebenso wie einige ungewöhnliche Interpretationen der Neuen Messe in Basel. Klassische, von Bildaufbau, Licht & Schatten bestimmte Architektur-Aufnahmen runden die Werkschau ab.


Finissage: Am Sonntag, 11. Oktober, kann man zwischen 15 und 18 Uhr in der Römervilla zum letzten Mal in die Bildwelten von Thomas Dix eintauchen, der selber anwesend sein wird. Ab 18 Uhr laden der Verein für Heimatgeschichte und der Foto-Designer zum krönenden Abschluss der Finissage ein, zu einer Reise in die Klangwelten der beiden Multi-Instrumentalisten Hilarius Dauag aus Basel und Christophe Erard aus Neuchâtel. Sie werden die Römervilla mit Balafon (Xylophon mit untergehängten Kalebassen), Bambusflöte, persischer Ney (Längsflöte), Kora (westafrikanische Stegharfe), Didgeridoo, Algoza (zweirohrige Bambusflöte), sowie Unter- und Oberton Gesang verzaubern.


Das Fürstentum Basel, Bellelay und die Himmelspforte – ein Beziehungsgeschichte

Mittwoch, 7. Oktober

Kath. Gemeindehaus Wyhlen

Vortrag von Dominik Wunderlin, in Zusammenarbeit mit dem Bildungswerk St. Michael/St. Georg


Der Verein für Heimatgeschichte Grenzach-Wyhlen und der Bauförderverein St. Georg laden am Mittwoch, 7. Oktober, zu einem Vortrag mit Dominik Wunderlin, Vizedirektor des Basler Museums der Kulturen, ein. Sein Fachgebiet ist die Kulturwissenschaft und die Regionalgeschichte. Der Vortrag beginnt um 19.30 Uhr im Saal des katholischen Gemeindehauses in Wyhlen. Der Eintritt ist frei, Spenden kommen der Renovation von St. Georg zu gute.


Wer bei einem Besuch des einstigen Prämonstratenserstifts Himmelspforte in Grenzach-Wyhlen genau hinblickt, entdeckt mehrfach ein Wappen mit dem Buchstaben B darauf. Dieser steht für die Abtei Bellelay, die am Rande der Schweizer Freiberge gelegen ist und 1797 aufgehoben wurde. An deren Blütezeit erinnern dort noch heute die imposanten Gebäude, aber auch die beliebte Käsespezialität „Tête de Moine“. Die Abtei wurde im 12. Jahrhundert durch den Basler Fürstbischof gegründet. Zum Streubesitz gehörte auch – über die Sprachgrenze hinweg – die Himmelspforte.


Vortrag: Die Basler Presse und ihre Geschichte

Mittwoch, 21. Oktober

Ev. Gemeindehaus


Nachdem der Historiker David Tréfás im letzten Semester an der VHS über den Ersten Weltkrieg referiert hat, wird er sich in seinem aktuellen Vortrag mit der Geschichte der Basler Presse befassen. In Kooperation mit der evangelischen Kirchengemeinde Grenzach und dem Verein für Heimatgeschichte präsentiert die VHS am Mittwoch, 21. Oktober, um 19.30 Uhr, den Vortrag im evangelischen Gemeindehaus Grenzach. Eine politische Presse gibt es in Basel erst seit 1826. Von Beginn an war Basels Pressegeschichte geprägt von politischen Rivalitäten und wirtschaftlichem Druck. Der Vortrag zeigt Geschichten aus 200 Jahren. Tréfás ist Fachreferent für Geschichte an der Uni-Bibliothek Basel.


Markgräfler Musikherbst

Freitag, 25. September

Ev. Kirche Grenzach


In diesem Jahr wird das Minguet Quartett aus Köln zu Gast sein. Dieses Streichquartett zählt zu den gefragtesten Ensembles seiner Art, was auch die große Zahl der CDs belegt und die Verleihung mehrerer Preise, auch der begehrte Echo-Klassikpreis des ZDF war dabei. Die vier Musiker sind in allen großen Konzertsälen der Welt zu Hause, in der Berliner Philharmonie genauso wie in der Carnegie Hall in New York. Dass sie in der akustisch hervorragenden Grenzacher Dorfkirche, in einer wunderbaren Atmosphäre, die auch die Musiker zu schätzen wissen, auftreten, ist Guido Heinke von der Freiburger Musikhochschule zu verdanken. Er ist der künstlerische Leiter dieses Musikfestivals und freut sich immer besonders auf die Grenzacher Konzerte, die jedes Jahr von einem sehr engagierten Publikum gut besucht sind. Auch die Künstler sind immer sehr angetan und kommen gerne wieder. Auf dem Programm stehen in diesem Jahr große Werke der Quartettliteratur, das Sonnenaufgangquartett von Josef Haydn, Beethovens Große Fuge und das Quartett op. 51. Nr.1 von Johannes Brahms.